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66. Kunstausttellung - Maria Pieper „Abstraktionen - Landschaft als Anregung“

66. Kunstausttellung - Maria Pieper „Abstraktionen - Landschaft als Anregung“


# Woltersdorf: Ausstellungen in St. Michael
Datum der Veröffentlichung Veröffentlicht von Beate Trodler am Donnerstag, 29. Oktober 2020, 14:05 Uhr
66. Kunstausttellung - Maria Pieper „Abstraktionen - Landschaft als Anregung“

Öffnungszeiten der Ausstellung

Mittwoch von 10 bis 12 Uhr (Marktzeit)
Samstag von 15 bis 17 Uhr
Sonntag nach dem Gottesdienst

Zur Ausstellung in der Woltersdorfer Kirche 

In meinem Berufsleben hatte ich kaum Zeit zum Malen. Dabei waren Ausbildung und Arbeit von Anfang an von der Beschäftigung mit der angewandten und der Bildenden Kunst geprägt. 

Das waren die wichtigsten Stationen:

Studium an der Fachschule für angewandte Kunst in Sonneberg mit dem Abschluss als Gefäßgestalterin. Danach Arbeit in diesem Beruf mehrere Jahre in den Keramischen Werken Haldensleben. Später Modellbauerin beim populärwissenschaftlichen Film der DEFA und schließlich ein zweites Studium als Kunsterzieherin an der Pädagogischen Hochschule Erfurt. Als Kunsterzieherin habe ich dann bis 1998 in Lichtenberg und Köpenick und nebenberuflich als Keramikerin in eigener Werkstatt voll ausgelastet gearbeitet. 

So kam es, dass ich erst nach dem Renteneintritt endlich zur Malerei fand. Schon immer trieb mich ein Hang zu starken Farben und ihren Wirkungen. Ob es sich um Stillleben, Porträts, Akte, Landschaften oder Abstraktionen handelte - stets waren für mich die Farben und die Komposition das Wichtigste. 

Ich liebe es, draußen in der Natur zu sitzen, Landschaften auf mich wirken zu lassen und dann meine Fassung davon zu malen. Ich lasse mich von der Natur inspirieren, aber ich male nicht sklavisch ab. Das kann die Fotografie viel besser. Ich male ein Bild nach der Devise: ‚Erfasse das Wesentliche und lasse Nebensächlichkeiten weg!‘ 

Und von den Landschaften bin ich dann in den letzten Jahren in allmählichen Übergängen zur abstrakten Malerei gekommen – hole mir aus den Gegebenheiten der Natur Anregungen, Elemente und neue Ideen für ein anderes Gestalten, in dem nicht vordergründig das Abbild, sondern durch meine Phantasie, meine Erinnerungen, Stimmungen und Vorstellungen ein neues Gebilde entsteht, das von der Kraft der Farben und der Komposition dominiert wird.

Maria Pieper