Halbzeit

Halbzeit


# Jugend
Veröffentlicht am Montag, 17. Februar 2020, 15:09 Uhr

„Ich glaube, hilf meinem Unglauben!“, so lautet nicht nur die Jahreslosung, sondern auch das Thema für die „Halbzeit“, mit dem sich die Konfirmand*innen des Pfarrsprengels auseinandergesetzt haben. „Halbzeit“ – das bedeutet Innehalten, zur Ruhe kommen, Kraft tanken, neue Impulse erhalten. Halbzeit im Rahmen der Konfizeit ist genau dies, in der Mitte des Schuljahres zusammenkommen und Gemeinschaft erleben. Diese Gemeinschaft war weitaus größer als die des Pfarrsprengels. 29 Konfirmand*innen und Teamer aus dem Pfarrsprengel waren vom 17. bis 19. Januar in Hirschluch, insgesamt aus dem Kirchenkreis waren es über 200. Die Halbzeit besteht aus thematischen Einheiten in der Gruppe und großen Gemeinschaftserlebnissen.

Wir starteten Freitagabend mit einer Einführung in die Geschichte zur Jahreslosung, der Heilung eines Jungen. Am Samstag durchliefen die Konfis in Gruppen jeweils vier Stationen, in denen man sich der Geschichte und der Jahreslosung jeweils unterschiedlich näherte.  In einer Station hat man der Geschichte auf dem Weg nachgespürt, in einer anderen schrieben die Konfis einen möglichen WhatsApp-Chat (wenn es WhatsApp damals schon gegeben hätte).

Eine andere Station hatte zum Ziel, eine Installation zur Jahreslosung anzufertigen mit den Materialien, die in der Natur zu finden sind. Auf dem Bild stellen die Zweige Glaube und Unglaube dar, die eben beide zum Menschsein gehören und damit eine Einheit bilden. Allerdings ist die rechte Seite nach unten offen. Das soll den Unglauben symbolisieren, der eben doch auch offen bleibt für den Glauben.

Bei der vierten Station ging es schließlich darum, Plakate zur Jahreslosung zu gestalten. In dem einen Beispiel wird deutlich, dass für die Konfirmand*innen Glaube und Unglaube spiegelbildlich zusammengehören, es das eine nicht ohne das andere gibt. In dem anderen Beispiel ist die Jahreslosung anders angeordnet: Hilf meinem Unglauben – ich glaube!

Den Abschluss bildete am Sonntag ein Jugendgottesdienst, zu dem auch viele Eltern kamen, so dass wir nun eine noch größere Gemeinschaft bildeten.

Insgesamt waren die Konfirmand*innen sehr zufrieden und freuen sich auf das nächste Jahre, entweder als Konfirmand*in oder dann als Teamer. 

Dr. Jens Mruczek